wellness-285589_1920Aus aktuellem Anlass – ja, mich hats mit einem aktuen Rückenleiden flachgelegt – beginnt nun die Zeit der regelmäßigen Blogbeiträge. Ja, ich hab es mir ja auf eine gewisse Art und Weise beim Universum so bestellt. Man mag dran glauben oder nicht, völlig egal. Aber wenn die Energie der Absicht folgt, welche darauf ausgerichtet ist wieder mehr Zeit zum Schreiben zu finden, dann ist es für mich persönlich jedenfalls plausibel, dass es jetzt so gekommen ist. Schuld daran hat niemand, na vielleicht der Putzeimer, welchen ich dekorativ mit einem Feudel schmückte, kurz bevor es knack sagte. Aber diesem nützlichen Plastikding möchte ich diese Bürde nun nicht wirklich auferlegen. Was bleibt, ist nun also die Zeit sich mal wieder mehr mit dem Körper und seinen Befindlichkeiten auseinanderzusetzen. Sitzen geht ja einigermaßen 🙂

Kurze Einführung zum Thema Bandscheiben – Wofür sind sie da? Welche Funktion übernehmen sie? Anatomie und Aufbau. Und vieles andere Wissenswerte könnt ihr hier nachlesen. Mir persönlich geht es um was anderes in diesem Artikel. Nämlich für was stehen die Bandscheiben auf der anderen Ebene zwischen Körper und Seele. Machen wir uns nichts vor, Rückenbeschwerden, Bandscheibenvorfälle und andere muskulär oder nervlich schmerzende Symptome haben oftmals doch auch ihren Ursprung in unserem Lebensrhythmus und seinen Themen.

Nun da ich meinen inneren Ruf nach selbständiger Arbeit und dem Ausüben meiner Berufung gefolgt bin, bleibt es wohl nicht immer aus, dass durch Faktoren, welche ich mir selbst auferlege und welche ich vom Außen vermittelt bekomme, mehr oder minder manchmal ausgeliefert bin. Ja, auch ich bin manchmal in meiner Maschinerie gefangen und funktioniere. Gott sei Dank teilt mir mein Körper das auch immer ziemlich deutlich mit, wenn es an der Zeit ist einfach mal wieder inne zu halten und etwas mehr meinem Prozess zu vertrauen. Leider hör ich manchmal auf diesem Ohr etwas schwer und bin da wohl wie die meisten Menschen – geht schon irgendwie! Nun, dank meiner Eltern und Großeltern hab ich auch gelernt stets und ständig zu arbeiten – denn von nix kommt nun mal nix! Tja, nun sitz ich hier und der Druck der letzten Tage, Wochen und Monate lässt die Bandscheiben, Muskulatur und die Nerven in dem Gebiet reizvoll vor sich hinleiden. Gewollt war das ja nun nicht! Aber so kann ich meine eigenen Kenntnisse mal wieder etwas auffrischen und genau das tun, was (mir) hilft und meine eigenen Themen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und zu entdecken. Druck erzeugt immer auch einen Gegendruck. Und ich habe mir Druck gemacht, ob ich hier und da nicht noch viel mehr machen müsste. Der Gegendruck zeigte mir, dass alles so schnell vorbei sein kann und wir mit einem lähmenden Gefühl erstmal gar nix mehr machen können! Hinzu kommen unbewusste Emotionen wie Wut, Ärger, Stress, Traurigkeit. Natürlich überwiegt bei mir grundsätzlich meine postive Art des Denkens, des Lebens. Doch habe ich festgestellt, dass ich in den letzten Monaten eine Tendenz zum „Ich-muss-immer-freundlich-sein“ entwickelt habe. Dem schlossen sich „ich-bin-für-alle-da“ und „wenn-ich-noch-mehr-gas-gebe, dann…“ an. Das Ergebnis kennt ihr ja nun bereits. Dieser unbewusste Druck, welcher da auf mir lastete, legte mich nun flach…

Erkenne deine Haltung dir selbst gegenüber!

Aus dem Buch „Barometer der Seele“, welches ich persönlich sehr gut finde, um Sympthome, Beschwerden mal auf einer anderen Seite zu durchleuchten, hab ich mich natürlich beim Thema Bandscheibe ganz klar wiedererkannt. Welche Situation hat mich destabilisiert? Welche will mich zu Boden werfen? Oder waren es die strenge Selbstkritik und meine Haltung, dass ich noch kompetenter werden möchte und mir deshalb immer mehr auf meine Schultern lade? Können meine Bandscheiben diese Lasten nicht tragen? Wo bin ich eingeklemmt? Zwischen welchen Stühlen stehe ich? Nun, natürlich habe ich meinen Zustand erstmal ärztlich abklären lassen. Wer unter solchen Schmerzen leidet. In dem Moment war mir natürlich auch alles andere erstmal Pupe. Da ticke ich wie die allermeisten Klienten und Patienten, der Schmerz soll aufhören. Sofort! Auch wenn ich da schon wusste, dass ich mich nun für einige Zeit mit mir selbst auseinandersetzen darf, was ja grundsätzlich sehr sinnvoll ist. Für den Moment wollte ich beschwerdefrei sein! Ging natürlich nicht, der persönliche Druck wurde eher positiv beeinflusst und nahm erweiterte Züge im Beinbereich an. Also war ein Umdenken notwendig! Erstmal mit etwas Akupressur, mit der Selbstregulation der KiTE-Methode und einer großen Portion Schüssler Salze 5 und 7 probiert. Langsam setzte etwas Entspannung ein, doch einfach weitermachen ging gar nicht. Okay die nächsten Themen waren Annehmen und Loslassen… bedingt und mit liebevoller Unterstützung meiner Familie und meiner Freundin Petra, welche ebenfalls erfahrene KiTE-Anwenderin ist, war ich wieder beweglicher. Mein Denken und meine Haltung mir selbst gegenüber konnten wieder etwas in den Fluss kommen. Und da entdeckte ich natürlich auch gleich die ersten Zusammenhänge. Hab ich mich kurze Zeit vor dem Vorfall doch kräftig geärgert. Und einen Tag vorher mich noch beschwert, dass mich einige Dinge so sehr nerven, dass sie mir manchmal das Gefühl einer Lähmung bescheren. Jupp, und wie das Leben manchmal so spielt. Bestellt ist bestellt, und die Lieferung kam dann auch sogleicht.

Akzeptanz für das was ist!

Aus Erfahrung weiß ich für mich natürlich, dass ich mich darüber mal gar nicht beschweren brauche. Auch einen Schuldigen zu suchen, bringt mich nicht weiter. Natürlich dieser kleine Plastikeimer, steckt das vielleicht noch am ehesten weg. 😉 Aber was ich nun lerne, die Akzeptanz für mich persönlich. Das was da ist, ist einfach da. Verantwortung für mich und mein Wohlbefinden zu übernehmen. Es ist eben nicht meine Aufgabe es allen anderen recht machen zu müssen! Und ich darf mich so entfalten wie es eben kommt, mit viel Intuition und Improvisation. Es war schon immer mein Ding, neues zu probieren und beruflich aus 4 Jobs eine runde Sache zu machen. Dafür muss ich mich weder schämen noch rechtfertigen. Für mich ist gesorgt, da achte ich schon seit über 30 Jahren drauf immer auf eine ganz unterschiedliche Weise. Seit ein paar Jahren aber immer bewusster und nachhaltiger. Und trotzdem wenn es einmal läuft, läuft es. So ist es auch bei mir und meiner selbständigen Arbeit. Klar, der Wunsch nach Mehr ist dann ausgeprägter. Schließlich will man erfolgreich sein Einkommen verdienen, sich materiellen Besitz zulegen und für den richtigen Ausgleich sorgen, sprich Urlaub. Und während ich das so schreibe, schon wieder ein Widerspruch in sich. Wir sind gerade dabei einen Teil des Hauses umzubauen, uns von vielen Dingen zu trennen, welche für uns nicht mehr notwendig sind und anderen Menschen sicher einen Mehrwert bieten. Warum also dieser Stress mit materiellem Besitz? Wir hatten gerade einen tollen Aufenthalt in einer Ferienwohnung, welche so groß wie unser Wohnzimmer ist und Küche mit beinhaltete. Das ging sehr gut mit 4 Personen. Okay zu diesem Thema wird es sicher in den nächsten Tagen noch mal einen Extra-Artikel geben. 🙂 Nun ist es erstmal notwendig, dieses Denken anzunehmen! Es ist ja nun mal da, also hat es sicher auch eine Botschaft. 🙂

Fehler machen und damit dein Selbstvertrauen stärken!

Ein weiteres Thema was ordentlich Druck ausüben kann, in meinem Fall auch tut. „Ich darf keine Fehler machen.“ Uiuiui, lasst diesen Satz mal auf euch wirken. Da zieht sich doch alles in einem zusammen. Natürlich weiß auch ich, dass ich immer mein Bestes gebe. Das ich nach wie vor 10 mal nachfrage, wenn ich mir nicht sicher bin und das ich ansonsten die Finger davon lasse. Und dennoch auch mir passieren Fehler. Menschliche und zwischenmenschliche Fehler. Mal bei der Arbeit, mal hier zu Hause und mal im Umgang mit der Familie, mit Freunden oder mir völlig fremden Menschen. Klar, hat ja auch jeder seine eigenen Pakete mit sich zu tragen, welche manchmal nicht zu meinen passen. Bewusste Fehler sind mir in letzter Zeit nicht passiert. Doch dieser eine kleine Satz nagt an mir. Ich will es ja auch gar nicht so weit kommen lassen und werde es in den nächsten Tagen und Wochen mal etwas genauer beobachten, warum ausgerechnet dieses Thema so präsent zu sein scheint. Für mich persönlich zählt aber, dass Fehler sofern man sie überhaupt als solche bezeichnen kann, durchaus zum Leben dazugehören. Wir lernen daraus, denn Mißentscheidungen, seine Meinung direkt zu sagen, etwas nicht zu tun, nur weil die Gesellschaft es vorgibt, das sind keine Fehler. Es sind einfach persönliche Entscheidungen, ganz egal aus welchem Grund man sie gerade getroffen hat. Sie lehren uns verdammt viel und können unser Selbstbewusstsein und unser Vertrauen in uns selbst stärken, sofern wir es zulassen. Das passiert sicher nicht sofort, aber wenn man ein paar Monate zurückblickt, stellt man immer wieder fest „Okay, da hätte ich anders reagieren können, doch im Nachhinein hab ich daraus viel gelernt.“ Oder geht euch das anders?

Zurück zum Thema – Akuter Rückenschmerz

Wie schon gesagt, gibt es tolle Fachliteratur, um die persönlichen Themen hinter den Symptomen zu erkunden. Bei so einem aktuten Fall wie bei mir bleibt aber die Zeit nicht dafür. Was hab ich also gemacht? Erstmal Schüssler Salze … die helfen sonst immer, an dem Tag aber wirklich etwas langsamer. Meine Freundin Petra hat gekitet – ich wurde wieder beweglicher, konnte wieder ein Bein vor das andere setzen, was vorher überhaupt nicht möglich war. Anschließend zum Hausarzt, Spritzen gegen die Schmerzen abholen. Diese wirkten leider nur bedingt. Zusätzlich gab es einen Ingwerwickel mit frisch geriebenen Ingwer, Arnikasalbe, Teufelskralle als Gel sowie ganz viel Unterstützung der Familie. Heute morgen ging es mit dem Gehen schon ganz gut wieder, zwar noch leicht schmerzlich und nach langem Sitzen merke ich es ganz stark – aber der Hund konnte sich über eine kleine Gassirunde freuen. Da ich ja doch irgendwie vom Fach bin, hab ich beim Arzt noch nach einer adäquaten Rückenbandage zur Stabilisierung gefragt, welche mir natürlich in meinem Zustand rezeptiert wurde. Kurz zum Sanitätshaus meines Vertrauens – wenn auch langsam – gefahren, und neben einem „Oh man was machst du nur für Sachen.“ und einem „So ist das wenn man älter wird.“ mir meine Rückenbandage abgeholt. Diese stabilisiert nun meinen Rücken und hält mich erstmal aufrecht, bis der Physiotherapeut mir demnächst wieder Übungen zum Aufbau von Rücken- und Bauchmuskulatur zeigen wird. Natürlich ersetzt diese Bandage nicht die Therapie, die gesunde Lebensführung und die Achtsamkeit für sich selbst. Aber sie unterstütz den Rücken in der Bewegung und gibt etwas Halt für das ISG und entspannt durch die Pelotte die Muskulatur in diesem Bereich. Ansonsten wurde mir seitens des Arztes zu Iboprofen gerate, welches ich durch Arnikaglobulis und anderen natürlichen Produkten versuche zu umgehen. Ob die Bandscheibe dann wirklich getroffen ist, wird sich dann noch zeigen. Ich werde berichten… 🙂

In diesem Sinne für euch erstmal beschwerdefreie Grüße und wenn der Rücken Druck macht, schaut mal einige Themen an, welche euch aktuell oder auch in der Vergangenheit unter Druck gesetzt haben. Manchmal liegt die Lösung direkt vor einem und oftmals gehts doch einfach leichter.

(Foto: pixabay.com)

 

 

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