IMG_5153Nach einiger Zeit der Schreibabstinenz, zumindest was meinen eigenen Blog betrifft, möchte ich heute mal einen Artikel zu etwas ganz Grundsätzlichem schreiben. Es gibt schon viele Artikel dieser Art, mit viel spirituellem Inhalt, viel Wunschprogrammen ans Universum oder meditativen Ursprungs. Alles hat seine Berechtigung und je nach Lust, Laune und Lage der Situation können diese Impulse sehr gut helfen. Eins bleibt jedoch immer und überall gleich!

 

 

DU triffst deine Entscheidungen! DU bist der/diejenige, welche Dinge anpacken muss, damit sie sich bewegen! Du darfst dir darüber im Klaren sein, was du wann, wie und wo möchtest. Kurzum DU bist der Autor deines eigenen Lebens!

Zu gerne verharren wir in der geliebten alten Gewohnheit, dass die Umstände des Lebens, der Chef oder andere Personen im persönlichen Umfeld uns das Leben schwer machen. Gesellschaftlich bedingt gehört Jammern, Klagen und Meckern zum Alltag und lässt sich überall sehr gut erfahren und beobachten. Hört man sich mal um, beklagen sich viele Menschen, dass sich alle beklagen. Welch ein Irrsinn! Ich persönlich halte mich mittlerweile gerne aus solchen Gesprächen raus und kommentiere auch nicht mehr mit meiner eigenen Denkweise. Persönlich fahre ich sehr gut damit, auch wenn mein kleines Helfersyndrömchen sich immer mal wieder zu Wort meldet und sagt, das es doch für einige Menschen die mir nahe und sehr nahe stehen doch viel viel einfacher wäre. Aber gut! Ich bin genauso wie du und alle anderen ebenfalls Autor meines Lebens. Ich bin erwachsen, stehe mit beiden Beinen am Boden der Tatsachen und kann für mich erkennen in welche Richtung ich mein Leben leben möchte.

Autor zu sein und dementsprechend das Verantwortungsbewusstsein zu spüren, welches damit verbunden ist, ganz ehrlich? Manchmal ist es anstrengend und ich liebe es zu sehen, wenn meine Kinder auf ihre  Aufgaben warten, um mir dann mitzuteilen, dass sie ausgerechnet das nun als gar nicht wichtig empfinden. Warum setzen wir uns also so unter Stress? Keine Frage, wenn du etwas bewegen willst, z. B. erfolgreicher sein möchtest, zufriedener leben willst oder deiner Gesundheit etwas Gutes tun willst. Dann musst du dich in diese Richtung bewegen. Manchmal geht es nicht ohne Verzicht und Disziplin. Manchmal erfordert es enorme Anstrengungen und ein Umdenken. Doch du weißt doch wofür du es tust.

Du hast dir deine Ziele doch selber gesteckt? Oder dir diese Tätigkeit selbst ausgesucht. Warum also immer wieder die Gewohnheit des Jammerns? Warum erscheinen andere fremde oder bekannte Menschen wieder so viel wichtiger als DU es bist? Willst du ablenken vor dir, deinem Misserfolg oder deiner fehlenden Konsequenz? Ist es dir zu anstrengend für deine Ziele einzustehen? Oder schämst du dich gar für deinen Wunsch auf Erfolg und stehst nicht zu deiner Kreativität? Die Gründe sind wie immer vielfach und oft trügt der Schein. Wir alle tragen schöne glänzende Fassaden mit und vor uns, im Inneren sieht es dann aber doch anders aus.

Was kann also eine Lösung sein, aus diesem Karussell der Meckergewohnheit auszusteigen? Mein Lieblingswerkzeug ist das Schreiben. Ich persönlich schreibe meine Listen mit Aufgaben, Wünschen, Erledigungen, Anschaffungen und vieles anderes einfach auf. Das bekannte Loslassen fällt mir so viel leichter. Auch negative Erlebnisse schreibe ich auf. Die Welt ist nun mal nicht rosarot und immer harmonisch. Meine eigene Wahrnehmung sorgt dafür, dass auch ich hier und da schon mal etwas als ungerecht, unpassend oder einfach absolut daneben empfinde. Und natürlich ist es nicht meine Pflicht immer nett zu sein, wenn man mir gegenüber alles gibt mir respektlos gegenüberzutreten. Sowas passiert. Und doch erkenne ich beim Schreiben von solchen Ereignissen, dass sich mein Denken und auch meine Zielsetzung verändern darf.

Damit du als Autor deines Lebens deine gesteckten Ziele erreichst, solltest du nämlich vor allem zu dir selbst stehen. Das heißt nun nicht, dass du alles richtig machst oder der heilige Gral bist, den es nicht zu kritisieren gilt. Aber du darfst ganz bestimmt und konsequent dein Umfeld darüber in Kenntnis setzen, was dir nun wichtig ist. Hör dir Kritik und Argumente an, lasse sie auf dich wirken und bewerte sie nicht sofort als negativ. Manchmal ergeben sich aus dem Zauber der Kommunikation mit anderen erst wirklich tolle Möglichkeiten, mit Leichtigkeit seine Ziele zu erreichen. Stehe auch dazu, dass du dein Denken in genau diese Richtung lenken möchtest. Lass dich auf die Hetzereien und Negativgeschwafel nicht mehr ein, sondern kümmer dich um dich selbst!

Nun wird der ein oder andere vielleicht sagen, ja es gibt aber gute und schlechte Autoren. Richtig, jedoch bestimmst  du ganz alleine was für dich gut und was für dich schlecht ist. Komm deinen eigenen Bewertungen auf die Schliche. Mit verschiedenen Meditationstechniken klappt das ganz gut. Und dafür musst du dich nicht wie Buddha vor die Tür setzen und mit angewinkelten Beinen stundenlang still sitzen. Vielmehr kannst du ohne Druck und Stress dir regelmäßige Auszeiten geben, in denen du dich mit deinen Lebensthemen auseinandersetzt. Bewertungen spielen dabei dann keine Rolle, aber je regelmäßiger du es machst, je mehr Energie wirst du haben, um deine Ziele wirklich kennenzulernen und dich deiner blockierenden Gewohnheiten bewusst zu werden.

Grundsätzlich möchte ich noch mal schreiben, dass es keinen Sinn macht sich unter Druck zu setzen. Alles was du tust, tust du so gut es für dich gerade geht. Glaubst du nicht? Doch, denn sonst würdest du es einfach anders machen! Auch wenn sich Faulheit, Bequemlichkeit oder Ängste manchmal mit einbringen, sie gehören zu dir und für den Moment brauchen sie dir kein schlechtes Gewissen zu machen. Nutze genau diese Dinge um sie näher anzuschauen und zu erkennen, was sie dir mitteilen wollen! Denn damit bekommst du neuen Stoff für deinen ganz persönlichen Lebensroman und dein Job als Autor dir selbst gegenüber bleibt immer spannend und inspirierend.

In diesem Sinne eine tolle Spätsommerzeit! Orientiert euch ein wenig an der Natur. Jetzt wo geerntet wird, was einst gesäät wurde, wo die Natur sich von Ballast trennt. und die Blätter einfach fallen lässt. Und noch etwas, auch die Tierwelt zeigt sich nun verstärkt draußen und sammelt für den bevorstehenden Herbst und Winter. Ein toller Orientierungspunkt für Menschen wie du und ich, die sich mit ihrem ganzheitlichen Leben(straum) auseinandersetzen.

Viel Spaß beim Entdecken!!! <3

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