Sonnesteinspruch300Seien wir mal ehrlich, der Sommer 2016 war nicht überall von sonnigen und warmen Momenten geprägt! Zwischen Urlaub und Arbeit, zwischen Regen und Wolken fällt es doch immer noch schwer, sich auf Erholung, Abschalten und Loslassen zu konzentrieren. Das Warten auf die lauen Sommernächte, die gemütlichen Abende bis spät in die Nacht mit Familie, Freunden und Nachbarn, hat dieses Jahr so manchen das Abschalten vom Alltag erschwert. Nun ja, jetzt geht der Spätsommer los, die Luft riecht schon leicht nach Herbst und die Natur macht es uns vor. Loslassen!

Urlaubsinspirationen

Vielleicht hast auch du die Möglichkeit im Urlaub genutzt und bist ein paar Tage verreist. Raus aus deinem Alltag! Ich war einige Tage in Dänemark. Klassisch mit der Familie im Ferienhaus, gab es ein jährliches „Reduce to the max!“ und die Impulse, welche man aus so einem Ferienhaus mit nach Hause nimmt, können durchaus sehr inspirierend sein. Leere Schränke, wenig Krimskrams und die Küche lediglich mit Dingen ausgestattet, welche man wirklich braucht. Herrlich! Und genau dieses Gefühl habe ich mit nach Hause genommen! # restart zu einem neuen Wohn- und Lebensgefühl! Weniger ist mehr und das Weniger darf gerne dem persönlichen Geschmack entsprechen!

Einsamkeit und Stille

Ein weiteres Highlight in meinem geliebten Urlaubsland sind die leeren Strände. Morgens um 7 Uhr die Runde mit dem Hund in Richtung Strand. Weit und breit niemand zu sehen. Einsam und still schleichen wir beide an der Nordsee entlang. Halten die Beine ins Wasser und spüren eine tiefe Zufriedenheit. Dieses seelige Gefühl des Abschaltens wird eingepackt und abgespeichert, quasi mit nach Hause genommen! Alleinsein hat durchaus positive Seiten, tiefes Durchatmen und ein friedliches „Vorsichhinmurmeln“ stimmt zufrieden auf den Tag ein.

Achtsamkeit für sich selbst

Als wir durch die Natur gestreift sind, merkte ich noch etwas. Ein Gefühl von Achtsamkeit meinem Körper gegenüber. Während zu Hause der Verstand das Sagen hatte, meldete sich im Urlaub der Körper. Ein Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Je mehr ich drauf hörte, je stärker spürte ich diesen Unterschied. Ein tolles Gefühl. Gedanken an die Arbeit ließen sich so sehr konstruktiv nutzen, schafften Platz für neue Kraft und Kreativität. Und genau diese Momente werden gespeichert, um eine andere Form des Alltags zu kreiieren.

Aktivitäten zulassen

Sich einfach mal von seinen Launen leiten lassen. Ein 10 Kilometer Spaziergang am Strand mit dem Ziel den Leuchtturm zu erreichen. Seinen Orientierungspunkt im Auge zu haben, hilft mir persönlich immer sehr dabei, wirklich aktiv zu werden. Nach dieser großen Runde (10 Kilometer am Strand sind wesentlich anstrengender als zu Hause) machte sich auch hier ein tiefe Zufriedenheit breit. Auch wenn man die dänische Landschaft nicht vor der Haustür hat, so kann man in eigenen Meditationen auch zu Hause sich immer wieder diese Bilder hervorholen und Krafttanken. Und auch meine Familie wurde von diesem „Virus“ angesteckt. Vorbild sein – für sich und somit automatisch für andere – bringt einfach ein hohes Motivationspotenzial mit sich! Und es zeigt sich immer wieder, einfach mal losgehen und machen.

Zerdenke nicht deine Ziele

Einfach machen! Im Alltag umgeben uns immer wieder irgendwelche Einflüsse, welche wir auf uns beziehen oder die wir nutzen, um Schuldgefühle weiterzuleiten. Zeit ist ein wichtiger Baustein. Keiner hat Zeit und doch hat jeder von uns täglich 24 Stunden davon. Sie zu nutzen ohne seine eigenen Ziele zu zerdenken – ein phantastischer Weg. Bevor ich mich das nächste Mal beschwere keine Zeit zu haben, werde ich wohl eher einen Spaziergang machen oder einfach mein Ziel anpacken. Sich seiner blockierenden Gedanken bewusst zu werden, diese zu nutzen und loszulegen, einfach herrlich.

Motivation und Meer

Ich lebe an der Ostseeküste. Und wünsche mir ständig die dänische Nordsee herbei. Ist doch verrückt. Nutzen tu ich meinen Wohnort für Strandspaziergänge weniger. Jedoch wird sich das nun ändern. Das was da ist, möchte genutzt werden und uns Kraft geben. Und während man beim Meer das natürliche Kommen und Gehen sehr gut beobachten kann, bringen die Wellen immer auch mal ein paar besondere Geschenke mit. Ganz egal ob in Form von Steinen, Treibholz oder anderen Schätzen wie Bernstein. Sich achtsam in seiner Umgebung zu bewegen, das ist ein großes Glück auf dem Weg nach Zufriedenheit und innerer Ausgeglichenheit.

Er war so wie er war. Regnerisch, kühl und mit vielen sonnigen Momenten. Ich persönlich habe auch in diesem Sommer viel lernen dürfen. Von der Natur und von mir selbst. Ich habe einen neuen Umgang mit blockierenden Gedanken und Verhaltensmustern gelernt. Mich frei gemacht von Dingen, von Gefühlen und eine andere Form des Denkens erlebt. Dafür bin ich dankbar und gleichzeitig sehr neugierig, welche Möglichkeiten nun auf meinem persönlichen Weg auf mich warten und mir begegnen werden.

Euch allen noch ein paar warme und herzliche Sommertage! Genießt die Zeit. Schimpft nicht so viel über das Wetter, kümmert euch um eure Ziele. Nutzt die kleinen Geschenke des Alltags um Freude, Zufriedenheit und viel viel mehr zu erleben. Und packt euer Leben an, nicht weil ihr es müsst sondern weil ihr Bock drauf habt.

Führt eueren eigenen Restart durch! Dabei wünsche ich euch das Allerbeste!

Herzliche Grüße

Eure Silvana

 

 

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