Vitamin D – Mangel und seine Symptomvielfalt! Unterschätzte Risiken und wie du sie abwenden kannst!

woman-591576_1920Viele Krankheitssymptome werden heutzutage oftmals mit Alltagsstress in Verbindung gebracht und dementsprechend von vielen Hausärzten dementsprechend diagnostiziert. Nicht selten geht man dann mit dem Befund einer depressiven Verstimmung oder einem Sack voll Medikamente nach Hause. Ob Beschwerden der Muskulatur, der Verdauung, der Haut oder aber des Wohlbefindens, nicht immer ist eine Überforderung oder Reizung die eigentliche Ursache für die Probleme. Vitamin D – Mangel ist heutzutage sehr weit verbreitet und als Krankheitsursache oft schnell im Blutbild zu erkennen. Doch woran erkennt man seinen eigenen Vitamin D – Mangel? Wie äußern sich die Symptome und was ist wirklich sinnvoll in so einem Fall zu tun? Wir möchten in unserem Artikel über die Symptomvielfalt von Vitamin – D Mangel berichten. Und dir aufzeigen, wie du rechtzeitig vorbeugen kannst!

Wieso ist Vitamin – D lebensnotwendig?

Für unsere Gesundheit und unser seelisches Gleichgewicht spielt Vitamin – D eine ganz entscheidende Rolle. Es ist an etlichen Regulierungsvorgängen im menschlichen Körper beteiligt und für jede Zelle wichtig. Da Vitamin – D überwiegend in der Haut gebildet wird, stellen wir Krankheitssymptome, welche ursächlich auf einen Mangel zurückzuführen sind, häufig im Winter fest. Für die Bildung von Vitamin – D sind wir auf die UV Strahlung der Sonne angewiesen, welche in den Herbst- und Wintermonaten gerade in den nördlichen Regionen fehlt. Unter Mitwirkung von Leber, Nieren und der Haut wird durch das Sonnenlicht eine aktive Form von Vitamin – D gebildet. Gerade diese aktive Form des Vitamin – D schützt das Immunsystem sowie die Zellen vor freien Radikalen. Grippale Infekte, Osteoporose sowie Darmerkrankungen können mit einem ausreichenden Vitamin – D – Spiegel erfolgreich vorgebeugt werden. So zeigen zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten in den USA auf, dass ein Vitamin – D – Mangel verschiedene Krebsarten begünstigen kann.

Wie Vitamin – D gespeichert wird.

Vitamin – D wird zu ca. 90 % durch Sonnenlicht über die Haut aufgenommen. Im Körperfettgewebe wird es abgespeichert und lässt sich somit auch bei einem gesunden Menschen in der dunklen Jahreszeit abrufen. Allerdings hilft viel Körperfett nicht um viel Vitamin – D zu speichern. So kommt es bei Adipositas vor, dass die Abgabe des lebensnotwendigen Vitamins nicht an das Blut abgegeben wird. Dies ist besonders gravierend, da übergewichtige Menschen ohnehin schon meist mit einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen zurechtkommen müssen.

Symptome des Vitamin – D – Mangels

Als ich vor 4 Jahren meinen Hausarzt aufsuchte, aufgrund meiner Erschöpfungsempfindungen, schweren Beinen, ungewohnter Antriebslosigkeit sowie meiner Verdauungsstörungen, ließ er ein großes Blutbild machen. Inklusive der Werte für meinen Vitamin D Haushalt sowie des Vitamin B12 Spiegels. Heraus kam ein extremer Mangel! Dieser wurde durch die verordneten Präparate innerhalb weniger Tage ausgeglichen, die Symptome verschwanden und mein körperliches sowie seelisches Wohlbefinden steigerten sich auf das mir bekannte Niveau. Immer wieder höre ich von Menschen, die ähnliche Symptome haben, und bei denen ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen festgestellt wird. Vitamin – D – Mangel scheint also weit verbreitet zu sein. Auch scheint es sich durch das Sonnenlicht, ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung nicht unbedingt adäquat ausgleichen zu lassen. So zählen zu den typischen Beschwerden bei Vitamin – D – Mangel folgende Symptome:

  1. Beschwerden der Muskulatur

Neben Schmerzen und Schwäche der Muskeln können u. a. auch Krämpfe an Armen und Beinen ein Anzeichen für einen Mangel sein. Gelegentliches Zittern und Zucken von Muskelpartien kann ebenfalls ein Hinweis sein. So kommt es bei einem schweren Vitamin – D – Mangel oftmals zu Lidzucken oder Zucken in der Arm- und Beinmuskulatur. Aufgrund des Einstroms von Calcium wird die Kontraktion der Muskelzelle gestartet. Fehlt es aufgrund von Vitamin – D an Calcium, stellt der Körper besonders sparsam (gerade in der Nacht) Calcium für die Muskelzellen zur Verfügung. Insofern können nächtliche Bein- oder Rückenschmerzen die Folge eines Mangels sein.

 

  1. Störungen des Nervensystems

Ein unruhiger Geist, leichte Depressionen sowie Schlafstörungen können durch einen Mangel an Vitamin D ausgelöst werden. Ständige Erschöpftheit, Konzentrationsstörungen und Schwindelgefühle sollten neben der herkömmlichen diagnostischen Abklärung auf einen Vitamin D Mangel geprüft werden. Ebenso wie die Muskelzelle wird auch die Nervenzelle durch den Einstrom von Calcium aktiviert. Eine Unterversorgung von Calcium aufgrund eines Vitamin – D – Mangels geht daher mit diversen Symptomen einher und sollte durch ein Blutbild abgeklärt werden. Eine gestörte Regulation der Gefäßmuskeln über Calcium kann hierbei zu einem absinkenden Blutdruck führen, dieser wird durch Adrenalin als Feuerwehrsystem stabilisiert. Passiert das aufgrund eines schweren Mangels können Traurigkeit, Schwermut und Niedergeschlagenheit die Folge sein, welche vom Arzt oftmals als Depression abgetan wird. Bleibt dies unbehandelt, kann sich dieser Zustand verfestigen und lässt sich auch zu einem späteren Zeitpunkt mit der Gabe von Vitamin – D oft nicht ganz ausheilen.

Natürlich sollte bei regelmäßigen Migräneattacken, Schwindelgefühlen, Osteoporose, allergischen Reaktionen aber auch bei asthmatischen Beschwerden das Blutbild auf einen Vitamin – D – Mangel untersucht werden. Denn wie bei der Muskulatur und den Nervenzellen ist dieses Vitamin ein wichtiger Bestandteil unserer Körperfunktion. Es stärkt unser Immunsystem und dieses wiederum ist wichtig für eine adäquate Verstoffwechselung unserer Nahrung.

Der Einfluss deiner Ernährung

Selbstverständlich können die Beschwerden und Erkrankungen auch andere Ursachen haben. Diese werden bei entsprechender Behandlung dann sicher auch verschwinden. Sollte aber ein Vitamin – D – Mangel mit als Ursache ausfindig gemacht werden, ist es ratsam diesen Mangel smoothie-1200537_1920schnellstmöglich zu beheben. Der Calciumhaushalt steht in enger Verbindung mit dem Vitamin – D. Und hier befindet sich ein guter Ansatz, um durch die Ernährung einem Mangel vorzubeugen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass überwiegend basische Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Kartoffeln auf dem Speiseplan stehen. Den Bedarf an Calcium über Milchprodukte zu kompensieren reicht in der Regel daher nicht aus. Industriezucker, Süßigkeiten, fettiges Fastfood sowie ein übermäßiger Verzehr an Wurst- und Fleischwaren sind für den Körper säureüberschüssig, was wiederum den Urin sauer werden lässt. Calcium geht so vermehrt über die Nieren verloren. Durch die Zufuhr von rohem Gemüse und Salaten, kalorienarmen Früchten, welche eine hohe Calciumdichte haben, sorgst du für eine gesunde Calciumversorgung sowie Vitamine, Mineralstoffen und Antioxidantien.

Wie wird ein Vitamin – D – Mangel behandelt?

Neben einer gesunden, ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung im Sonnenlicht muss ein schwerer Mangel mit Nahrungsergänzungsmitteln aufgefüllt werden. Nach der ärztlichen Abklärung wird die entsprechende Dosierung festgelegt, diese wird individuell bestimmt. Ein optimaler Wert des Vitamin – D – Spiegels sollte oberhalb von 40 ng/ml liegen. Es ist davon pill-316600_1280abzuraten hoch dosierte Vitamin – D Präparate auf eigene Faust einzunehmen, da die Dauer der Einnahme und die Menge eine wichtige Rolle spielen, welche durch die Kontrolle des Blutbildes immer wieder sichergestellt und angepasst werden sollte. Durch ausgiebiges Sonnetanken kann der Vitamin – D – Spiegel bei hoher UV-Einstrahlung (Mittagssonne, ohne Sonnenschutz – mindestens 10 Minuten großflächig) aufgetankt werden. Je nach Hauttyp sollte aber entschieden werden, wie lange die tatsächliche Sonnendauer ist, um Schäden an der Haut zu vermeiden. Regelmäßige Spaziergänge in der Natur, vor allem im Frühjahr und Sommer, sollten fest in den Tagesrhythmus integriert werden, um die Behandlung und Heilung zu unterstützen.

Bedenken gegen Vitamin – D – Zufuhr

Liest man den Beipackzettel eines Vitamin – D Präparates können einige Bedenken aufkommen, ob das die richtige Wahl ist, um ggf. schon chronische Krankheiten zu bessern und sein Wohlbefinden zu steigern. Wie schon erwähnt, benötigt der Körper Vitamin D für die Regulierung aller Zellen und ist wichtig im Bezug zu unserer Calciumaufnahme- und Verarbeitung. Unverträglichkeitsreaktionen gibt es äußerst selten. Meist liegt hierbei eine Allergie gegenüber dem Trägerstoff vor. Bei dem Präparat Dekristol 20 000, welches oftmals die erste Wahl des Arztes ist, wird zum Beispiel Erdnussöl verwendet. Hier sollte auf ein anderes Produkt, möglichst naturbelassenes Präparat zurückgegriffen werden. Kombipräparate wie z. B. Osteomin enthalten neben Vitamin – D auch natürliches Calcium, welches sich durch seine hohe Bioverfügbarkeit auszeichnet. Auch sollten Calciumpräparate nach der Normalisierung des Vitamin – D – Spiegels nicht zwingend zusätzlich eingenommen werden. Vielmehr sollte man durch einen ausgeglichenen Lebensstil diese Regulierung dem Körper überlassen, da durch die Fortsetzung gesundheitliche Risiken entstehen können, welche die Aktivierung von Vitamin – D unterdrücken. Solltest du dir unsicher sein über die Einnahme, ist es auf jeden Fall ratsam sich noch mal an deinen behandelnden Arzt zu wenden.

Solltest du an für dich untypischen Beschwerden leiden, so lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf deinen Vitamin- und Mineralstoffspiegel. Der Weg zu mehr Bewegung, gesünderer Lebensweise und einem ausgeglichenen Körperempfinden wird dir hiermit enorm erleichtert, sollte ein Mangel die Ursache sein. Denn dieser lässt sich in der Regel innerhalb weniger Tage ausgleichen. Und auch ein konstantes Dranbleiben wird sich gesundheitsfördernd bis ins hohe Alter auswirken.

 

Fotos: pixabay.com

Quellen:
Dr. med. Raimund von Helden – Gesund in sieben Tagen – Hygeia Verlag

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