Warum deine Worte dein Handeln beeinflussen!

IMG_3810Unser Wortschatz bietet eine Menge Potenzial. Der eine redet viel, der andere wenig. Manch einer redet sich um Kopf und Kragen, und ein anderer wiederum dürfte seine Ideen in Worte gepackt viel mehr zum Ausdruck bringen. Dabei ist es völlig egal, ob wir es mündlich tun oder uns schriftlich äußern!

 

Ein Gedicht dazu lässt wenig Fragen offen.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Talmud

Ich möchte euch heute zwei mächtige Worte vorstellen, die auch du sicher häufig benutzt. Zwei Worte, die dein Handeln und dein fokussiertes Tun beeinflussen. Und die durchaus ihren Teil zum Mißerfolg beitragen, wenn sie häufig benutzt werden. Zwei Worte die eigentlich ganz einfach zu erkennen sind, aber doch so schwer aus dem Wortschatz zu verbannen sind. Na, hab ich dich neugierig gemacht? Vielleicht hast du sie auch schon wahrgenommen!

Eigentlich sind diese zwei Worte ganz einfach zu erkennen!

Lasse diese Überschrift mal auf dich wirken. Eigentlich sind diese zwei Worte ganz einfach zu erkennen! Und uneigentlich? Hebt sich diese Aussage nicht von selbst auf? Sagt sie überhaupt was aus? Für dich mögen sie nun ganz einfach zu erkennen sein, für jemand anderes aber bei weitem nicht. Und was bedeutet das Wort eigentlich? Schauen wir mal in den Duden.

Bedeutungsübersicht

  1. in Wirklichkeit (im Unterschied zum äußeren Anschein); Abkürzung: eigtl.
  2. im Grunde, genau genommen; an und für sich; Abkürzung: eigtl.
  3. kennzeichnet einen meist halbherzigen, nicht überzeugenden Einwand, weist auf eine ursprüngliche, aber schon aufgegebene Absicht hin; Abkürzung: eigtl.

Das ist ein kleiner Auszug aus dem Duden. Die komplette Bedeutung des Wortes findest du hier.

Wer etwas selbstreflektiert mit sich umgeht, darf sich nun mal ein paar Tage beobachten, wie oft er das Wort eigentlich so verwendet. Und wie er das, was er wirklich zu sagen hat, wieder aufhebt oder ganz anders meint.

Was hat das aber nun mit deinen Zielen und deinem Erfolg zu tun?

Angenommen du planst deinem beruflichen Erfolg mal etwas auf die Sprünge zu helfen. Angenommen du bist dabei, deine Konfektionsgröße zu reduzieren. Oder du möchtest, dass deine Partnerschaft besser funktioniert. Wenn du deine Kommunikation ständig mit eigentlich beginnst, wirst du sicher schon festgestellt haben, dass es einfach nicht so funktionieren möchte, wie du es dir vorstellst. Denn eigentlich hast du dein Ziel gar nicht klar definiert. Erkenne die Kraft des Wortes und was es mit deinen Aussagen macht. Beispiele gefällig?

Eigentlich müsste ich mal wieder Sport treiben, um meine Gesundheit zu verbessern.“

„Ich sollte mal wieder meinem Partner sagen,  dass ich ihn liebe. Ach, eigentlich weiß er das auch so.“

Eigentlich müsste ich viel mehr Umsatz machen.“

„Meine Freunde sind eigentlich alle total nett.“

Eigentlich bin ich satt, doch es ist viel zu schade, das leckere Essen wegzustellen.“

Der Zusammenhang dürfte nun noch deutlicher für dich zu erkennen sein. Oder? Wie oft benutzt du also dieses Wort? Und wie oft, gibst du deiner Motivation zielgerichtet etwas zu erreichen, einen Tritt in den Hintern damit? Was kannst du also tun, damit du dieses Wort weniger benutzt und deine wirklichen Ziele endlich erfolgreich in die Tat umsetzen kannst?

Eine kleine Übung für jeden Tag!

Wenn dir die Magie dieses Wortes nun bewusst geworden ist, dann achte mal an einem festgelegten Tag in der Woche auf deine Worte. Zähle mit, wie oft du etwas sagst, was du ganz anders meinst. Mache es dir direkt bewusst, und korrigiere es direkt im Anschluss. Wenn dich dein Chef fragt, ob du noch zusätzliche Arbeit vom Kollegen übernehmen kannst, du aber selber den Arsch voll Arbeit hast, dann nützt es dir wenig zu sagen „Eigentlich habe ich selber viel zu tun.“ Es bringt dich weiter, wenn du ihm sagst „Es tut mir leid, ich habe noch Projekt X zu erledigen. Sobald ich damit abgeschlossen habe, werde ich die Aufgabe vom Kollegen erledigen.“ In diesem Falle hat dein Chef eine deutlich formulierte Aussage bekommen, bei der er weiß, dass du nicht aus einer lapidaren Null-Bock-Stimmung oder widerwillig diese Aufgabe übernimmst. Ein anderes Beispiel, weil der Frühling und die Bikinifigur wieder in den Fokus rücken. „Eigentlich müsste ich mal wieder Sport treiben.“ Dann tu es doch. Lass das Wort eigentlich weg, kram deine Schuhe raus und lauf los. Ertappe dich dabei, wenn du solche Sätze sagst. Und sag dir dann STOP – ich werde wieder mehr Sport treiben. Denn in diesem Fall sorgt auch das Wort müsste für einen Widerspruch in sich. Wenn du also jeden Tag immer mehr auf deine Gedanken und deine Worte achtest, das Wort eigentlich weglässt und so klar und deutliche Formulierungen findest, die dich wirklich weiterbringen, wirst du schnell etwas mehr Leichtigkeit und Klarheit in deinem Leben haben.

Aber, ich hab doch schon so viel versucht!

Das höre ich ganz oft. Und wenn ich ehrlich bin, mittlerweile kann ich darüber nur noch IMG_3813schmunzeln. Mir begegnen viele Menschen, die ihre Ziele und Wünsche nicht gebacken bekommen. Menschen die ihre körperlichen Beschwerden zwar wahrnehmen, aber wo nachhaltig keine Besserung eintritt. Was machen die nur falsch? Wenn ich in Gesprächen genau auf die Wortwahl achte, dann erkenne ich relativ schnell, woran es liegt. Sie nehmen ihre persönlichen Ziele nicht ganz so ernst, wie sie es versuchen darzustellen. Auch ich ertappe mich bei einigen persönlichen Baustellen immer wieder dabei, dass sie mir doch nicht so wichtig sind, wie ich manchmal vorgebe. Sicherlich kennst du folgende Sätze auch aus deinem Sprachgebrauch:

„Ich will ja beruflich erfolgreicher werden, aber derzeit gibt es kaum Stellenausschreibungen in meinem Bereich.“

„Mein Ziel ist mir schon klar, aber die Umsetzung ist so schwer.“

„Ich möchte gerne mehr unternehmen, aber dafür fehlt mir das Geld.“

„Die Hose steht dir sehr gut, aber ich hätte die in Blau besser gefunden.“

Nun könnte ich euch auch hier die Bedeutung des Wortes aber aus dem Duden zitieren. Das lasse ich an dieser Stelle aber mal. Ich glaube du hast verstanden, was ich dir hiermit sagen möchte. Oder?

Aber, aber, aber… Wenn wir etwas wirklich ernst meinen, benötigen wir dieses Wort nicht. Wir können es einfach weglassen. Es hat für mich persönlich immer den Widerspruch in sich. Und es schiebt Dinge auf, die für die Erreichung des Ergebnisses von großer Bedeutung sind. Wir finden mit dem Wort aber auch eine Ausrede, warum es sowieso nicht funktioniert. Warum machen wir das? Klar wenn ich sage „Ich will ja abnehmen, aber es ist so schwer die Kilos loszuwerden.“ wird mein Verstand direkt darauf reagieren, er wird mir die Vorzüge präsentieren, die ich haben möchte. Nämlich Couch, Fernsehen, Gemütlichkeit, gutes Essen und so weiter. Ich raube mir quasi selbst die Möglichkeit überhaupt anzufangen. Wenn ich mir einrede, dass es schwer ist, abzunehmen, dann wird es das auch werden. Denn ich glaube ja schließlich daran.

Lass es einfach weg!

Wenn du dein Ziel, deinen Wunsch, dein Ergebnis also fokussierst, dann brauchst du kein aber mehr. Du benötigst für deine wirklich angestrebten Ziele keine Ausreden mehr. Und es ist auch nicht schwer Erfahrungen zu sammeln, um seinen Traum ein Stück näher zu kommen. Wenn du also wirklich abnehmen willst, dann hör auf dir dein Ziel mit den Aber-Ausreden wieder madig zu machen. Ein Aber lässt deine eigentliche Absicht nämlich im Nichts verschwinden. Es hebt sich auf, was du vorhast. Wahrscheinlich achtest du nun zukünftig auch in deinem Umfeld auf die Wortwahl. Und du wirst an vielen Ecken sicher auch lächeln müssen, wenn dir Leute begegnen, die sich über einige Dinge beklagen, um es mit einem Aber gleich wieder zu korrigieren. Bestes Beispiel sind Arbeitskollegen, die Montags ins Büro kommen und lauthals verkünden, dass sie eigentlich keine Lust hätten, aber sowieso nichts dagegen machen können. Merkst du welche Energie sich in solchen Aussagen versteckt? Mit solchen Sätzen haben sie sich doch in gewisser Weise völlig aufgegeben. Und nun möchten sie für ihre Handlungsunfähigkeit auch noch Aufmerksamkeit und zustimmendes Nicken. Ganz egal wie du darauf reagierst. Wenn du deinen Träumen, Wünschen oder deinen Zielen und deinem Erfolg ein Stück weit näher kommen möchtest, solltest du dich davon nicht beeindrucken lassen. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deinen Handlungen. Und formuliere deine Worte klar und deutlich, dass dein Verstand, dein Gehirn also genau weiß, wass du meinst. Verstrick dich nicht in Widersprüchen dir selbst gegenüber und lasse diese zwei Worte einfach weg.

Eigentlich würde ich nun gerne für meinen Emailnewsletter werben, aber der existiert noch nicht! 🙂 Ich arbeite derzeit für euch an dieser Baustelle, damit ich euch zukünftig mit kleinen Inspirationen auch am Arbeitsplatz oder wo auch immer erreiche.

Gibt es aktuell für dich ein Problem, bei dem du eigentlich nicht weiterkommst, aber gerne Hilfe hättest? Dann darf ich dir hier meine Online-Beratung anbieten. Ruf mich für weitere Informationen gerne unter 0451-7074045 an. Oder schicke mir eine Email unter info@pimpyoursoul.de.

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