Auf dem Weg zurück zu meinen Schattenseiten…

Niemals wollte ich meine Schattenseiten so sehr kennenlernen, wie im Moment gerade! Jetzt im Urlaub, in Stunden vom sinnlosen Nichtstun kann man sich wunderbar mal selbst anschauen. Was man bei regnerischen Tagen im hyggligen Dänemark so zu sehen bekommt, gefällt nicht nur. Bei Sonnenschein gibt es wenigstens noch tolle Fotos für die sozialen Netzwerke ab. Doch so in der stillen Stunde? Nun, es hat viele Jahre gedauert, bis ich den Mut hatte, meinem Schatten wirklich begegnen zu können.

Er zeigt sich wann es ihm passt!

Diese Momente, an denen sich meine schattigen Seiten, meine Ängste und Emotionen in Form von Panik, Unwohlsein, Aggressionen und anderen Dingen gezeigt haben, begegne ich nun mit immer mehr Respekt. Sie haben eine Botschaft und ich bin von Natur aus mittlerweile so neugierig, dass ich sie mir anschaue. Oftmals erkenne ich schnell die Ursache mit ihrer Wirkung und kann es akzeptieren oder verändern. Sie kommen und gehen, wie es ihnen passt und es lehrt mich immer mehr, im Leben sie zu integrieren.

Leider geht der Urlaub vorbei…

Was bleibt im Alltag davon über? Das Ziel sich mit sich selbst soweit ins Reine zu bringen, dass man keinen Urlaub vom Leben benötigt, ist gesteckt. Im Hamsterrad mit viel Luxus und Anerkennung hänge ich trotzdem noch drin. Wie rauskommen?

Lange habe ich überlegt, ob ich diesen Blog – diese Seite überhaupt weiterführe. Interessiert es überhaupt jemanden was ich hier schreibe? Muss ich wirklich sehr viel Werbung machen, um den Blog zu pushen? Beim Strandspaziergang wurde mir klar, dass ich das lediglich für mich selbst tue! Es ist mein erster Schritt. Mein Moment, mich auszudrücken. Und mein erster Schritt ist mir so viel wert, dass ich noch viele weitere Schritte gehen werde. Steine liegen an diesem wunderschönen Strand unendlich viele, doch beginne ich nach meiner Auszeit darauf zu tanzen.

Soll heißen, ich habe viele meiner Blockaden erkannt. Sie sind deshalb nicht weg, doch sie sind erkannt! Nun geht es um die Bearbeitung, um die Wertung und darum, mich selbst als das anzunehmen, was ich bin!

Ohne Druck und ohne Eile!

Mein Weg ist so unklar wie noch nie an vielen Stellen. Veränderungen stehen an. Der Mut sich wirklich mit allem was einem umgibt auseinanderzusetzen und zu fühlen bahnt sich an. Und vielleicht brauchte es die vergangenen Wochen und Monate des Lernprozesses, um jetzt dabei angekommen zu sein, mutigen Schrittes den nächsten Gang einzulegen. Einfach um wieder das Gefühl von Freiheit und Freidenken zu bekommen, das Gefühl von Freude und tieferen Wohlfühlen. Was sich nun (auch für mich selbst) so einfach liest, ist eine neue Herausforderung für mich. Und der werde ich mich nun stellen!

In diesem Sinne – habt auch ihr den Mut euch mit den Schattenthemen und euren Schattenanteilen auseinanderzusetzen. Sicher haben sie hier und da noch einige Botschaften für euch. Entdeckt, was noch in euch herumgetragen wird und ihr vielleicht als Ansatz für eure persönliche Entwicklung nutzeun könnt.

 

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