Was tust du, wenn dir alles über den Kopf wächst?

sleeping-690429_1280Sicher kennst du solche Zeiten, in denen dir alles über den Kopf wächst. Alles wird plötzlich so anstrengend, als würde man einen Marathon laufen. Dabei sind es einfach nur  die vielen Kleinigkeiten, welche sich mit der Zeit angestaut haben. Das unterdrückte „Nein“ hier, das trotzdem nette Lächeln dort und die eigene Funktionalität, welche man sich sich jeden Tag aufs Neue beweisen möchte. „Einer geht noch! „, „Das ist nicht so schlimm, die Pause gönne ich mir eben später.“ oder  „Natürlich, ich helfe doch gerne!“. Als gefühltes Dankeschön erhält man dann nicht selten einen gefühlten Tritt in den Allerwertesten. Nun ja, wie kommt man wieder raus aus dem Strudel der Emotionen und manchmal ungewollten Aufgaben?

Heute gehts also mal um das völlig banale Hamsterrad, welches sich im modernen Lifestyle, in der Gier unserer Gesellschaft oder in der mangelnden eigenen Achtsamkeit immer wieder neu erfindet. Befreit sind wir davon leider nicht. Doch muss es doch Wege und Lösungen geben, wie wir die Signale rechtzeitig erkennen können. Oder? Als bekennende Optimistin glaube ich fest daran. Auch wenn mich gerade ein besonderes Exemplar des Hamsterrads erwischt und eingefangen hat. Es dreht sich nicht unbedingt immer im Kreis, zeigt mir aber viele Ecken und Kanten, welche ich entweder schon abgelegt hatte oder noch gar nicht wusste, dass sie mein Leben beeinflussen könnten. Und jetzt? Hänge ich da drin, die Puste geht langsam aus und wie im Labyrint irrte ich umher. Da ich weder eine kurzfristige Lösung parat habe, hat nun mein Körper entschieden mal den Pauseknopf zu drücken. Und während ich nun überwiegend sitzender Tätigkeiten nachgehen darf, kribbelt es schon in meinen Fingern. Alles zurück zum Anfang!

Am Anfang stand die Vision! Aus der Vision wurde Realität. Und in der Realität wollten viele Menschen dran teilhaben. Was sich hier und da gut anhörte, verlief sich im Sande. Auch wenn der Erfolg sich bald einstellte, die eigentliche Vision habe ich leider wieder aus den Augen verloren. Ist doch verrückt! Das was mir wirklich Freude, Spaß gebracht habe, schob ich in die Ecke. Nun schreit mein Körper geradezu, mich wieder zu besinnen. Mich auf meine eigenen Dinge zu konzentrieren. Meine Kreativität wiederzuentdecken, meinen Mut und meine Visionen zu verfeinern. In diesem ganzen Prozess der letzten Monate, durfte ich viel lernen, habe beruflich neue Herausforderungen gemeistert und stets mein Bestes gegeben. Soweit so gut, doch es wurde irgendwann zu viel. Und nun? Es wird sich wieder auf das Wesentliche, auf den Ursprung besinnt. Schließlich bin ich damit gut klar gekommen. Die vielen Erfahrungen nehme ich mit in die Umgestaltung! Das Rad neu erfinden muss ich gerade nicht, es zeigt sich ja schon permanent im anderen Gewand.

Was tust du, wenn dir alles über den Kopf wächst? Ich freue mich auf eure Meinungen, eure Impulse und Tipps und Tricks. Ich persönlich werde mit einer grundlegenden Renovierung einzelner „Räume“ anfangen. Soll heißen, Trigger im Alltag, werden mit verschiedenen Methoden mal wirklich abgearbeitet. Wenn man nämlich alles mit sich rumträgt, dann glaubst du gar nicht, was dich alles so antriggert. Die Steigerung meiner eigenen Achtsamkeit dürfen wieder durch diverse Onlinewebinare, Vorträge etc. beflügelt werden. Fitness und Gesundheit dürfen sich einstellen, mit Leichtigkeit versteht sich. Und die Blockade darf sich gerne lösen. Kurzum heißt es für mich nun wieder in die Bewegung, in die Handlung zu kommen. In diesem Sinne seid nicht traurig, dass ich meinen Blog nun endlich wieder missbrauche, um auch meine aktuellen Lebensthemen zu bearbeiten. Back to the roots…. Zurück zum Anfang und mutig neue Schritte gehen!

Seid herzlich gegrüßt und entschuldigt die lange Blogabstinenz!

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