Zum Endspurt mit den guten Vorsätzen!

DIMG_0916_1as Jahr neigt sich dem Ende. Die gemütliche Jahreszeit hält Einzug. Während die Laubhake und die Gummistiefel immer präsenter werden, die dicken Klamotten die nicht verschwundenen Pfunde am Bauch wieder erfolgreich kaschieren, macht es jetzt schon Sinn mal einen kleinen Rückblick zu starten.

Schließlich hast du und ich ja noch 2 Monate Zeit, die guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Noch ist es ja nicht zu spät. 🙂 Was hattest du dir also für 2016 vorgenommen?

Und was davon konntest du schon erfolgreich umsetzen? Wenn nicht, woran lag es? An deinem Mut? An der Ausdauer? Oder an den immer wiederkehrenden vermeintlich äußeren Einflüssen, die dich davon abhielten, dein Ding durchzuziehen.

Ich bin da für mich auch mal ganz ehrlich! Was im Januar alles noch wunderbar erschien, so klar und deutlich vor mir lag, war im Sommer überhaupt nicht mehr präsent und umsetzbar. Im Laufe der Zeit hatten sich einfach völlig andere Wege und Möglichkeiten für mich ergeben, mich beruflich ganz neu aufzustellen. Die Selbständigkeit wurde geplant und erfolgreich umgesetzt. Ja, Zeit um alle Pläne in diese Richtung auszubauen, war schon vorhanden allerdings erschien es in einigen Momenten dann doch nicht so wichtig. Alles kam dann doch zu seiner Zeit und manchmal muss man dem Leben vertrauen und abwarten. Meine Einsicht dazu war, dass wenn es alles nach Plan gelaufen wäre, ich es gar nicht geschafft hätte, wirklich meine gewollten 150 % an Qualität abzuliefern. Ich gebe zu, es hat mich hier und da einige Tage gekostet, das zu verstehen und daraus zu lernen.

Jetzt haben wir Ende Oktober. Mein Rückblick auf das Jahr ist mit einigen Worten zu beschreiben:

  • Genussvoll
  • Lehrreich
  • Umdenken
  • Vertrauen
  • Mut

Wie sieht es bei euch aus, wenn ihr euer Jahr beschreiben  solltet? Was hat euch so beschäftigt und an welchen Themen konntet ihr wachsen? Letztlich war doch sicher alles was passierte für irgendwas gut, oder? Und selbst wenn es nur als Erfahrung dient, so zeigt sich das zukünftig in deinem weiteren Leben.

Etwas was ich nicht umsetzen konnte, war der regelmäßige Sport. Ich weiß, es gibt schlimmeres! Und dennoch war mir dieses Thema sehr wichtig. Doch ihr kennt das sicher, mal ist es zu kalt, mal zu heiß, mal hat man viel zu tun oder manchmal auch einfach keine Lust. Zwischendrin kam es dann doch zu regelmäßigen Läufen und dank des Familienzuwachses namens Hund, waren zumindest 3 x täglich Spaziergänge Pflicht. Ihr seht also, so ganz untätig ist man dann doch nicht. Und ich hatte mir ja regelmäßige Bewegung bestellt. 🙂

Warum mein Jahr lehrreich war, lässt sich auch ganz einfach beantworten. Ich bin eine Freundin von Plänen, von Zetteln und Notizen und dem ultimativen Fahrplan, um ein Projekt umzusetzen. Da ich das Chaos auf seine Art und Weise liebe, meine Zettel die Alleinherrschaft über meinen Schreibtisch haben und somit aus kleinen Dingen oftmals große Sachen werden, habe ich dieses Jahr lernen dürfen, dass ich mich nur unnötig unter Druck setze, wenn ich alles vorab schon planen möchte. Kontrollwahnsinn nennt man das auch. Nun, erstens kam alles anders, zweitens als ich es jemals gedacht hätte. Also weg mit der Zettelwirtschaft und sich auf das Wesentliche konzentrieren. So macht die Arbeit Spaß, denn man sieht Erfolge. Bringt ja auch nix, alles zu planen und im Endeffekt keine Zeit zu haben, das auch umzusetzen.

Das liebe Thema (Selbst)Vertrauen … ja, heutzutage trifft man viele Menschen, von denen man denkt – ui die / der ist aber tough. Bei einigen Menschen hat man das Gefühl, dass die eine Monsterpackung des heißgeliebten Selbstvertrauens mit in die Wiege gelegt bekommen haben. Und einigen fehlt bei so viel Selbstliebe, Selbstvertrauen und Selbstwertschätzung wahrscheinlich einfach der Respekt und das Gefühl von Rücksicht auf andere Menschen. Egal, meine Form von Selbstvertrauen und Vertrauen an sich, liegt darin sich selbst mit allen Facetten anzunehmen. Sich gegenüber respektvoll zu sein, seine Grenzen kennenlernen und zu akzeptieren und diese dann entsprechend zu kommunizieren und umzusetzen. Vertrauen ins Leben lässt sich ebenfalls kurz und bündig erklären. Es geht nämlich immer irgendwie weiter. Wer Gutes gibt, wird Gutes bekommen. Nicht immer, aber immer auf einer oft unerklärlichen Weise. Das Leben ist einfach, wenn wir es zulassen, dass es einfach für uns ist.

Letztlich ist es doch völlig egal, ob deine Vorsätze so wichtig waren, dass du sie alle umsetzen konntest oder nicht. Was DU wirklich ändern wolltest, wirst du geändert haben bzw. dich in diese gewünschte Richtung informiert und weiterentwickelt haben. Oder? Ja, dazu gehört Mut und Verantwortung für sich selbst. Vielleicht gibt es noch ein Thema, welches du in den nächsten Tagen und Wochen doch noch angehen möchtest. Dann sortiere doch einfach noch mal deine Ziele neu. Wer sagt denn, dass immer erst dann etwas Gutes passieren kann, wenn man vorher durch viel Anstrengung sich aufgeopfert hat? Richtig! NIEMAND!

In diesem Sinne wünsche ich fröhliches Laubhaken, gesellige Abende bei Kerzenschein und Kürbissuppe und einfach einen ganz einfachen Herbst!

Herzlichst

Silvana

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